Konzertkalender

SCHUMANN ZYKLUS 2019/20 in HOMBIS SALON
Dialogweg 11, 8050 Zürich

22. November 2019, 21 Uhr
Fantasiestücke op. 12, Liederkreis nach Eichendorff op. 39
mit Christoph Homberger, Tenor

29. November 2019, 21 Uhr
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 d-Moll op. 121, Trio Nr. 3 g-Moll op. 110
mit ĺsak Ríkharðsson, Violine; Eliza Khanafina, Violoncello

06. Dezember 2019, 21 Uhr
Arabeske op. 18, Symphonische Etüden op. 13

13. Dezember 2019, 21 Uhr
Gesänge der Frühe op. 133, Carnaval op. 9

20. Dezember 2019, 21 Uhr
Fünf Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier op. 102, Sonate für Klavier Nr. 2 g-Moll op. 22, Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73
mit Joël Marosi, Violoncello

03. Januar 2020, 21 Uhr
Variationen über den Namen ABEGG op. 1, Liederreihe nach Justinus Kerner op. 35
mit Christoph Homberger, Tenor

10. Januar 2020, 21 Uhr
Blumenstück op. 19, Kreisleriana op. 16

24. Januar 2020, 21 Uhr
Bilder aus dem Osten für Klavier zu vier Händen op. 66, Ballszenen für Klavier zu vier Händen op. 109
mit Mischa Cheung, Klavier

31. Januar 2020, 21 Uhr
Allegro h-Moll op. 8, Bunte Blätter op. 99

07. Februar 2020, 21 Uhr
Kinderszenen op. 15, Faschingsschwank aus Wien op. 26

21. Februar 2020, 21 Uhr
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 a-Moll op. 105, Klavierquartett Es-Dur op. 47
mit Sergei Ostrovsky, Violine; Ellina Khachaturyan, Viola; Eliza Khanafina, Violoncello

28. Februar 2020, 21 Uhr
Papillons op. 2, Klavierquintett Es-Dur op. 44
mit Sergei Ostrovsky, Violine; Aleksandra Varaksina,
Violine; Ellina Khachaturyan, Viola; Eliza Khanafina, Violoncello

06. März 2020, 21 Uhr
Davidsbündlertänze op. 6, Toccata C-Dur op. 7

13. März 2020, 21 Uhr
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 a-Moll, Trio Nr. 2 F-Dur op. 80
mit ĺsak Ríkharðsson, Violine; Eliza Khanafina, Violoncello

20. März 2020, 21 Uhr
Etüden in Form freier Variationen über ein Thema von Beethoven, Trio Nr. 1 d-Moll op. 63
mit Sergei Ostrovsky, Violine; Eliza Khanafina, Violoncello

Schumann-Projekt

Robert Schumann gilt als der Romantiker schlechthin und ist es auch, insofern «romantisch» mehr heisst als gefühl- und stimmungsvoll. Denn wie kein anderer verkörpert Schumann auch die Gespaltenheit des Romantikers. Er hat diese selber in seinen fiktiven Doppelgängern, dem draufgängerischen Florestan und dem verträumten Eusebius, ausgedrückt. Und bei aller Innigkeit seiner Musik war Schumann ein Komponist, der mit scharfem Verstand und konstruktiver Strenge an die Arbeit ging – nicht umsonst war Bach einer seiner Leitsterne.
Er äusserte sich höchst polemisch über die seichten und klischeehaften Kompositionen mancher Kollegen, und zog es vor, vom Musikbetrieb ignoriert zu werden statt sich dem gedankenlosen Virtuosentum seiner Zeit anzupassen. Die meisten seiner Klavierwerke erlebten erst nach seinem Tod ihre erste öffentliche Aufführung. Seine Werke zirkulierten lange Zeit nur unter Eingeweihten und wurden im privaten Rahmen vorgetragen. Deshalb ist der Salon ein idealer Ort für Schumanns Musik.
Für die Pianistin Tatiana Sidorova-Baumann ist es wunderbar, diese aus dem Innern kommende Musik gerade in diesem Raum mit seiner Nähe zum Publikum zu spielen. Und nach zwei Jahren fast ausschliesslichen Soloauftritten freut sie sich ganz besonders auf das Zusammenwirken mit anderen Musikern. An 15 Abenden sind Schumanns wichtigste Klavier- und Kammermusikwerke, darunter sämtliche Violinsonaten und Klaviertrios, zu hören.
Wie schon bei den Beethoven- und Chopin-Zyklen wird Peter Brunner die Abende wieder am Herd begleiten.